Ihr Browser wird leider nicht von marsh.com unterstützt.

Um unseren Dienst optimal nutzen zu können, aktualisieren Sie auf einen unterstützten Browser:

X

STUDIEN & ARTIKEL

Cyber-Sicherheit und die Datenschutz-Grundverordnung der EU: Zeit zu Handeln

 


Der Countdown läuft. In weniger als einem Jahr treten in der Europäischen Union strenge neue Regelungen zum Datenschutz in Kraft. Eine Neuerung wird sein, dass Unternehmen erstmals verpflichtet werden, Aufsichtsbehörden und gegebenenfalls auch Verbraucher bei Vorliegen eines schwerwiegenden Falles von Cyber-Kriminalität zu informieren. Die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) soll die Rechte der Verbraucher stärken und zwingt die Unternehmen zu einem radikalen Umdenken. Doch viele Unternehmen sind hierauf nicht vorbereitet.

Laut Prognosen von Oliver Wyman, einer Tochtergesellschaft von Marsh & McLennan Companies, könnten sich die Geldbußen und Strafen bei FTSE 100-Unternehmen allein im ersten Jahr auf mehr als 6 Mrd. US-Dollar summieren. Nicht nur die IT-Abteilungen, auch die oberen Führungsebenen werden sich in Zukunft stärker dem Thema Cyber-Sicherheit widmen müssen, um die Anforderungen der DSGVO zu erfüllen. Dabei reicht es nicht aus, diese neue Aufgabenverteilung in einem Organigramm zu verankern. Vielmehr geht damit ein tiefgreifender Wandel in der Art und Weise einher, wie in der Wirtschaft  Daten gespeichert, genutzt und verwaltet werden und wie Führungskräfte mit Cyber-Angriffen umgehen, diese Risiken minimieren und auf solche Angriffe reagieren.