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PRESSE

Anstieg der Schäden aus Warenkreditversicherungen 2014 in Europa zu erwarten

Frankfurt   |   Dienstag, 29 Juli 2014

In der Region Europa, Mittlerer Osten und Afrika (EMEA) wird in den verbleibenden Monaten des Jahres 2014 mit einem Anstieg der Schäden aus Warenkreditversicherungen gerechnet. Viele Unternehmen in dieser Region leiden unter Liquiditätsengpässen, weil sie sich mit ihren Wachstumsbestrebungen übernommen haben.

Laut aktuellem Bericht EMEA Trade Credit Market Update des Industrieversicherungsmaklers und Risikoberaters Marsh verzeichneten – nach einem kontinuierlichen Rückgang in den letzten drei Quartalen des Jahres 2013 – nun mehrere Länder im ersten Quartal dieses Jahres einen Anstieg der Schäden in der Kreditversicherung. Marsh geht davon aus, dass dieser Aufwärtstrend in den kommenden 12 bis 18 Monaten seinen Höhepunkt erreicht.

„In der EMEA-Region und speziell in Deutschland haben sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen verbessert, und das Vertrauen der Unternehmen steigt. Trotz dieser positiven Indikatoren lehrt uns die Vergangenheit, dass einige Unternehmen in ihrem Wachstumsbestreben ihre finanziellen Kapazitäten nach einer Rezession überstrapazieren“, erläutert Dietmar Bulla, Leiter des Geschäftsbereichs Credit, Surety & Political Risks von Marsh Deutschland. „Die positive Wirtschaftsleistung in Deutschland lässt die Zahl der Unternehmensinsolvenzen im Vergleich zu 2013 noch einmal sinken, die Schadenhöhen bei einer Insolvenz steigen jedoch.“

In diesem Umfeld bieten Versicherer angesichts des intensiven Wettbewerbs um attraktive Risiken einen weitreichenderen Versicherungsschutz zu historisch günstigen Prämien an. „Wir gehen davon aus, dass die Schäden in der EMEA-Region in diesem Jahr zunehmen, was dazu führen könnte, dass die Prämien der Warenkreditversicherungen deutscher exportorientierter Kunden 2015 und darüber hinaus steigen“, so Bulla.

Dem Bericht von Marsh zufolge sind die Versicherungsprämien in den Regionen und Branchen, in denen die Versicherer um gute und gut gemanagte Risiken wetteifern, nach wie vor sehr attraktiv. Über 50 Prozent der Kunden von Marsh kamen im ersten Quartal dieses Jahres in den Genuss einer Prämiensenkung.

Weitere Ergebnisse des Marsh-Berichts:

  • Die Deckungssummen werden zwar in den meisten westeuropäischen Ländern erhöht, es gibt jedoch nach wie vor Wirtschaftsbereiche mit eingeschränkter Deckung, wie beispielsweise Papier/Zellstoffe, Bauwesen und Elektronik.
  • Im Hinblick auf die Deckungssummen in Osteuropa zeigen sich die Versicherer zurückhaltender, was teils auf politische Unsicherheiten und Insolvenzprognosen zurückzuführen ist.
  • In der Türkei und in Dubai hingegen führen die in großem Maße vorhandenen Kapazitäten am Versicherungsmarkt sowie der lokale Wettbewerb dazu, dass Unternehmen bei einer Vertragsverlängerung von günstigeren Konditionen profitieren.
  • In Südafrika werden die Versicherer angesichts zunehmender Insolvenzen vorsichtiger.

Über Marsh

Marsh ist der weltweit führende Industrieversicherungsmakler und Risikoberater. Unsere rund 35.000 Mitarbeiter helfen mittelständischen Unternehmen und Konzernen aller Branchen in mehr als 130 Ländern mit innovativen Absicherungslösungen und Beratungsleistungen ihre Risiken erfolgreich zu managen. Für die Marsh GmbH sind in Deutschland über 700 Mitarbeiter an den Standorten Baden-Baden, Berlin, Detmold, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Leipzig, München, Saarbrücken, Stuttgart und Ulm tätig. 

Marsh ist Teil der Marsh & McLennan Companies (NYSE: MMC), einem weltweit führenden Beratungsunternehmen in den Bereichen Risiko, Strategie und Personal. Marsh & McLennan Companies hat einen Jahresumsatz von fast 17 Mrd. US-Dollar und beschäftigt rund 76.000 Mitarbeiter. Die vier Tochterunternehmen von MMC – Marsh, Guy Carpenter, Mercer und Oliver Wyman – unterstützen Kunden dabei, sich sicher in einem stetig dynamischer und komplexer werdenden Umfeld zu bewegen. Folgen Sie Marsh auf Twitter @MarshGlobal oder auf LinkedIn, Facebook und YouTube oder abonnieren Sie unseren Nachrichtenservice BRINK.