Ihr Browser wird leider nicht von marsh.com unterstützt.

Um unseren Dienst optimal nutzen zu können, aktualisieren Sie auf einen unterstützten Browser:

X

PRESS CENTER

Marsh Political Risk Map 2018: Drohende Spannungen und Turbulenzen

Frankfurt   |   Dienstag, 06 März 2018

Politische Risiken stellen auch 2018 eine der Hauptsorgen international tätiger Unternehmen dar. Laut dem aktuellen Bericht zur Political Risk Map 2018 des weltweit führenden Industrieversicherungsmaklers und Risikoberaters Marsh, stehen dabei Handelsprotektionismus, Spannungen in Ostasien und die laufenden Brexit-Verhandlungen im Vordergrund.

Die Political Risk Map 2018 von Marsh basiert auf Daten von BMI Research, einem führenden Anbieter für unabhängige Analysen zu politischen, makroökonomischen, finanziellen und branchenspezifischen Risiken. Die interaktive Karte bewertet Länder nach politischer und wirtschaftlicher Stabilität und zeigt, wo sich voraussichtlich Risiken ergeben werden. Sie gibt einen globalen Überblick über die Themen, mit denen sich international tätige Unternehmen und Investoren konfrontiert sehen und hilft ihnen dabei, fundierte Entscheidungen über Investitionen und im Kreditmanagement zu treffen.

Die Political Risk Map 2018 kommt unter anderem zu folgenden Schlüssen:

  • In mehreren lateinamerikanischen Ländern, darunter Brasilien, Kolumbien, Mexiko, Paraguay und Venezuela, finden 2018 Präsidentschafts- und Parlamentswahlen statt. Aus diesem Grund haben sich in diesen Ländern die kurzfristigen politischen Risikobewertungen (Short-term Political Risk Scores) verschlechtert.
  • Die deutlichste Verbesserung in Bezug auf die Einstufung der politischen Risiken ist in Afrika zu verzeichnen. Allerdings kam es in Kenia, Gabun und an der Elfenbeinküste wegen Unsicherheiten rund um Wahlen und die Regierungsnachfolge zu erheblichen Ausschlägen der politischen Risikobewertung.
  • Das Risiko einer Verschärfung des Handelsprotektionismus wächst zusehends. Handelsgiganten wie die USA dürften 2018 wieder verstärkt restriktive Maßnahmen ergreifen, nachdem hier 2017 vorübergehend eine rückläufige Entwicklung zu beobachten war.
  • In Europa überschatten die Verhandlungen mit Großbritannien über den Austritt aus der Europäischen Union weiterhin das politische Klima. Auch in Spanien ist die Lage nach wie vor von politischer Instabilität geprägt.

„Soziale Instabilität, zum Nachteil führende Regierungsmaßnahmen und terroristische Bedrohung zählen zu den am weitesten verbreiteten politischen Risiken, mit denen sich internationale Unternehmen derzeit bei Handel und Investitionen im Ausland konfrontiert sehen“, so Tobias Federkeil, Leiter Political Risks bei Marsh Deutschland. „Zwar ist es in diesem komplexen und ständigem Wandel unterworfenen Umfeld  nicht möglich, politische Risiken direkt zu steuern. Versicherungslösungen für Kreditrisiken und politische Risiken bieten jedoch in vielen Fällen Möglichkeiten zur Risikominimierung und stärken so das Vertrauen in die Möglichkeiten, die diese auch in potenziell instabilen Weltregionen bieten.“

Über Marsh

Marsh ist der weltweit führende Industrieversicherungsmakler und Risikoberater. Unsere rund 35.000 Mitarbeiter helfen mittelständischen Unternehmen und Konzernen aller Branchen in mehr als 130 Ländern mit innovativen Absicherungslösungen und Beratungsleistungen ihre Risiken erfolgreich zu managen. Für die Marsh GmbH sind in Deutschland über 700 Mitarbeiter an den Standorten Baden-Baden, Berlin, Detmold, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Leipzig, München, Saarbrücken, Stuttgart und Ulm tätig. 

Marsh ist Teil der Marsh & McLennan Companies (NYSE: MMC), einem weltweit führenden Beratungsunternehmen in den Bereichen Risiko, Strategie und Personal. Marsh & McLennan Companies hat einen Jahresumsatz von fast 17 Mrd. US-Dollar und beschäftigt rund 76.000 Mitarbeiter. Die vier Tochterunternehmen von MMC – Marsh, Guy Carpenter, Mercer und Oliver Wyman – unterstützen Kunden dabei, sich sicher in einem stetig dynamischer und komplexer werdenden Umfeld zu bewegen. Folgen Sie Marsh auf Twitter @MarshGlobal oder auf LinkedIn, Facebook und YouTube oder abonnieren Sie unseren Nachrichtenservice BRINK.