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PRESSE

Technologische Herausforderungen, umweltpolitisiche Ziele und anhaltende wirtschaftliche Unsicherheit haben die Energiebranche verändert

Frankfurt   |   Montag, 19 Januar 2015

Der Mangel an langfristiger regulatorischer Stabilität in der europäischen Energiebranche führt zu nur sehr eingeschränkten Investitionen im Energiebereich. Dies ist ein Ergebnis der Studie The State of the Power Industry: The Lost Era of Regulatory Certainty, die Marsh, der weltweit führende Industrieversicherungsmakler und Risikoberater, veröffentlicht hat.

Im Rahmen der Studie wurden Investoren, Betreiber, Anlagenbauer und weitere Stakeholder aus der europäischen Energiebranche befragt. Dem Report zufolge sind die meisten Befragten besorgt über den Zustand des europäischen Energiesektors; mehr als ein Drittel ist dabei sogar der Ansicht ist, dass sich die Branche in einem „ungesunden“ Zustand befindet.

Über drei Viertel (79,6 Prozent) der Befragten nennen die in den letzten Jahren gestiegene regulatorische Unsicherheit als Hindernis für ein stabiles Energieversorgungssystem. Zudem geben 34,6 Prozent an, dass diese fehlende Sicherheit Investitionen hemmt.

Neben politischen Risiken (81 Prozent) werden Gefahren aus Cyber-Attacken (72 Prozent) als Hauptrisiken genannt, mit denen sich die Branche auseinandersetzen muss. Nach Ansicht von mehr als der Hälfte der Befragten (54 Prozent) wird außerdem das Risiko von Stromausfällen künftig steigen.

„Die Kombination aus technologischen Herausforderungen, umweltpolitischen Zielen und dem wirtschaftlichen Umfeld hat die Anfälligkeit der europäischen Strombranche im 21. Jahrhundert deutlich erhöht. Investoren sind skeptisch, was das regulatorische Umfeld anbelangt, und Investitionen sind rückläufig. Damit wird dieser Industrie die Grundlage für die Entwicklung entzogen, die von Nöten wäre, um eine sichere Versorgung dauerhaft aufrechtzuerhalten“, sagt Dr. Michael Härig, Leiter des Branchenteams Power bei Marsh Deutschland. „Es ist davon auszugehen, dass die regulatorische Sicherheit, in der sich die europäische Energiebranche in der Vergangenheit wiegen konnte, in absehbarer Zukunft nicht zurückkehren wird. Investoren, Betreiber, Anlagenbauer – und die Regulierungsbehörden selbst – müssen sich diesen veränderten Bedingungen anpassen und gleichzeitig Lösungen finden, Risiken steuern sowie neue Geschäftsfelder schaffen.“

Der Report kommt zudem u. a. zu folgenden Ergebnissen:

  • Während europaweit fast 80 Prozent die generelle wirtschaftliche Lage der Volkswirtschaften als Risiko für die Branche betrachten, sehen zwei Drittel der deutschen Befragten hier keinen Grund zur Sorge.
  • 22 Prozent der Teilnehmer sind der Ansicht, dass die öffentliche Meinung einen großen Einfluss hat und erheblich zur Instabilität beitragen kann.

Auch in diesem Jahr sind die Energie-Experten von Marsh vom 20. bis 22. Januar auf der Handelsblatt Jahrestagung Energiewirtschaft in Berlin mit einem Ausstellungsstand vertreten.

Über Marsh

Marsh ist der weltweit führende Industrieversicherungsmakler und Risikoberater. Unsere rund 35.000 Mitarbeiter helfen mittelständischen Unternehmen und Konzernen aller Branchen in mehr als 130 Ländern mit innovativen Absicherungslösungen und Beratungsleistungen ihre Risiken erfolgreich zu managen. Für die Marsh GmbH sind in Deutschland über 700 Mitarbeiter an den Standorten Baden-Baden, Berlin, Detmold, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Leipzig, München, Saarbrücken, Stuttgart und Ulm tätig. 

Marsh ist Teil der Marsh & McLennan Companies (NYSE: MMC), einem weltweit führenden Beratungsunternehmen in den Bereichen Risiko, Strategie und Personal. Marsh & McLennan Companies hat einen Jahresumsatz von fast 17 Mrd. US-Dollar und beschäftigt rund 76.000 Mitarbeiter. Die vier Tochterunternehmen von MMC – Marsh, Guy Carpenter, Mercer und Oliver Wyman – unterstützen Kunden dabei, sich sicher in einem stetig dynamischer und komplexer werdenden Umfeld zu bewegen. Folgen Sie Marsh auf Twitter @MarshGlobal oder auf LinkedIn, Facebook und YouTube oder abonnieren Sie unseren Nachrichtenservice BRINK.