Nahrungs- & Genussmittel

Vom Erzeuger zum Verbraucher: Marsh arbeitet mit Unternehmen der Nahrungs- und Genussmittelindustrie zusammen, um die verschiedenen Risiken, denen sie ausgesetzt sind, zu identifizieren und zu mindern.

Aufgrund des wachsenden Verbraucherbewusstseins hinsichtlich gesundheitlichen, sozialen und ökologischen Belangen entwickeln Lebensmittel- und Getränkeunternehmen auf der ganzen Welt ihre Geschäftsmodelle weiter, um diesen Anforderungen gerecht zu werden. 

Unternehmen nutzen verstärkt Technologien und erweitern ihre Lieferkettenstrukturen, um ihren Marktanteil zu halten. Gleichzeitig müssen sie Herausforderungen durch Unwetterereignisse, zunehmende Vorschriften und Cyberangriffe meistern. Durch die COVID-19-Pandemie haben sich einige dieser Risiken verstärkt bzw. verschärft, da Lieferketten teilweise ausgefallen oder stark eingeschränkt waren.

Während diese sich entwickelnden Trends mit erheblichen Risiken verbunden sind, schaffen sie auch neue Möglichkeiten. Die Auswahl kosteneffektiver Alternativen für die Risikofinanzierung und die Einführung von Maßnahmen für das Risikomanagement, die die geltenden Branchenstandards übertreffen, sind für viele Lebensmittel- und Getränkeunternehmen von entscheidender Bedeutung. Dies gilt insbesondere während der Erholung von der pandemiebedingten Kapitalknappheit und der Ermittlung neuer Einnahmequellen. 

Marsh unterstützt Lebensmittel- und Getränkeunternehmen, von Herstellern und Verarbeitern bis hin zu Vertriebspartnern, Großhändlern und Restaurants, dabei, die Risiken, denen sie ausgesetzt sind, vorherzusehen, ihre Auswirkungen zu verstehen und umfassende Maßnahmen zur Minderung zu ergreifen.

Häufig gestellte allgemeine Fragen

Zu den größten Risiken, denen Lebensmittel- und Getränkeunternehmen ausgesetzt sind, gehören:

  • Cyberrisiken: Die Auswirkungen von Cyberrisiken gehen über die Datenschutzbedenken der Kunden hinaus. Neben dem möglichen Diebstahl von Kundendaten sollten Unternehmen auch auf Malware- und Ransomware-Angriffe achten, die den Betrieb unterbrechen können.
  • Sachschäden durch Naturkatastrophen: Infolge der zunehmend schweren und häufigen Naturkatastrophen können Nutzpflanzen beschädigt, Verarbeitungsanlagen abgeschaltet oder Lieferketten auf andere Weise unterbrochen werden.
  •  Produktkontamination: Produktkontamination kann zu durch Lebensmittel übertragenen Krankheiten führen und katastrophale Ergebnisse, mitunter mit Todesfolge, nach sich ziehen. Derartige Vorfälle können den Ruf eines Unternehmens schädigen und dessen Geschäftsergebnis beeinträchtigen.
  • Mitarbeitersicherheit: Mitarbeiter in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie sind dem Risiko von Verletzungen am Arbeitsplatz ausgesetzt, wenn sie beispielsweise große oder schwere Geräte oder Anlagen bedienen oder in der häufig hektischen Umgebung der Lebensmittelzubereitung arbeiten. Die Kosten für die medizinische Versorgung, die Wiedereingliederung und Schadenersatzansprüche haben in der Regel den größten Einfluss auf die Gesamtrisikokosten eines Unternehmens. 

Der Versicherungsbedarf von Lebensmittel- und Getränkeunternehmen kann je nach geografischem Standort, Produkttyp und anderen Faktoren variieren.

In vielen entwickelten Ländern müssen Unternehmen jeglicher Art die Arbeitsunfallversicherung oder eine gleichwertige Versicherung tragen, um für Verletzung oder den Tod eines Mitarbeiters zu haften. Aufgrund der inhärenten Risiken bei der Arbeit in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie, insbesondere für Mitarbeiter an Produktionslinien mit schweren Anlagen, ist es zwingend erforderlich, dass Arbeitgeber diese Art der Versicherung im gesetzlich vorgeschriebenen Umfang bieten.

Weitere Versicherungen können eine allgemeine Haftpflichtversicherung beinhalten, die mitunter in die allgemeine Gewerbeversicherung des Unternehmens integriert ist. Letztere umfasst eine Sachversicherung, eine betriebliche Kfz-Haftpflichtversicherung für gewerbliche Transporte sowie eine Getränkehaftpflichtversicherung. Für den internationalen Transport oder Versand, beispielsweise von Lebensmitteln oder Großproduktionen von Verbrauchsgütern, kann darüber hinaus ein spezieller Transportschutz empfehlenswert sein.

Auch die Cyber-Versicherung ist ein wichtiger Versicherungsschutz, den Lebensmittel- und Getränkeunternehmen aufgrund der in ihren Geschäftsmodellen und im täglichen Betrieb zunehmend eingesetzten Technologie berücksichtigen sollten. Ein Cyberangriff kann sich erheblich auf Ihr Unternehmen auswirken, angefangen von Geschäftsunterbrechungen bis hin zu anderen finanziellen Verlusten.

Ihr Kontakt

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Jürgen Weih

Client Director

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