Infrastruktur

Der Erfolg von Bestrebungen, die Infrastruktur auszubauen und zu erhalten, hängt vom Werterhalt der Vermögenswerte durch Risikoreduzierung und effektive Kapitalnutzung ab.

Die Infrastrukturentwicklung ist ein wesentlicher Faktor der globalen Wirtschaft von heute: Jährlich werden Hunderte Milliarden Dollar für Reparatur, Erneuerung und Aufbau neuer Kapazitäten in den Bereichen Transport, Versorgungswirtschaft, Häfen und Terminals sowie soziale Infrastruktur ausgegeben. Regierungen verlassen sich auf den Privatsektor, um die Projekte mitzufinanzieren, wohingegen weitere Branchenteilnehmer – Entwickler, Auftragnehmer, Banken, Wirtschaftsprüfungs- und Anwaltskanzleien, Berater und andere – eine wichtige Rolle im Infrastrukturlebenszyklus spielen.

Projektbeteiligte an Infrastrukturprojekten können eine unterschiedliche Motivation haben. Ebenso ändern sich die Herausforderungen und Risikoprofile über den gesamten Lebenszyklus eines Projekts hinweg – von der Angebotserstellung über die Vorbauphase, den Bau, den Betrieb und die laufende Verwaltung.

Mit mehr als 25 Jahren Erfahrung in der Branche ist unser Team ideal positioniert, um Sie bei Ihren Risikomanagement- und Versicherungsentscheidungen zu unterstützen. Unsere Spezialisten wissen, dass Behörden, Aktionäre, Gläubiger und die Baubranche unterschiedliche Risikotoleranzen haben.

In der Finanzierungsphase bieten wir Strategien und Lösungen an, die die Volatilität bei Infrastrukturinitiativen reduzieren und Projekte finanzierbar machen. Während Planung, Entwicklung, Bau und Betrieb bieten wir Einblicke und effektive Strategien zur Risikominderung und Anlagenverwaltung, um wechselnden Risiken in den Projektphasen zu begegnen. 

Unser globales Team kann dazu beitragen, den endgültigen Wert der Anlagen zu erhalten, Schwankungen von Einnahmenströmen zu reduzieren und inhärente Risiken zu bewältigen, damit Sie Ihr Kapital effektiv umschichten können.

Häufig gestellte allgemeine Fragen

Jedes Unternehmen oder jede Geschäftseinheit, das bzw. die aktiv in ein Infrastrukturprojekt investiert, sowie andere wichtige Projektbeteiligte sollten eine Versicherung in Betracht ziehen, um ihre Interessen angemessen zu schützen und die Risiken während des gesamten Projektlebenszyklus zu bewältigen. Die Größe und Art des Projekts kann zu eingeschränkten Möglichkeiten führen, die vertraglichen Anforderungen für Versicherungen zu erfüllen. Daher ist es wichtig, frühzeitig einen Versicherungs- und Risikoberater hinzuzuziehen, um diese Anforderungen zu verhandeln und Versicherungslösungen so anzupassen, dass die potenziellen Auswirkungen von Projektrisiken minimiert werden können.

Darüber hinaus bieten Risikominderungsstrategien in jeder Phase des Projektlebenszyklus wesentliche Unterstützung, indem potenzielle Probleme für alle Beteiligten identifiziert und bewältigt werden. Risiken entstehen von den Planungs- und Entwicklungsphasen bis hin zum physischen Bau und zur Errichtung der Infrastruktur. Daher ist es wichtig, dass ein Sicherheitsnetz bereitsteht, um einen reibungs- und nahtlosen Projektabschluss zu gewährleisten.

Diese Art von Versicherung dient im Allgemeinen dem Schutz der Projektbeteiligten vor Risiken in Verbindung mit den häufigsten Problemen bei der Infrastrukturentwicklung.

In jedem Fall ist eine Haftpflichtversicherung für Dritte erforderlich, da die meisten Infrastrukturprojekte naturgemäß in der Öffentlichkeit stattfinden. Darüber hinaus deckt die Versicherung in der Regel solche Risikoaspekte ab, die mit Sachschäden im Rahmen eines Projekts verbunden sind, etwa aufgrund von Naturkatastrophen, wie z. B. Hochwasser oder Sturm, oder die aufgrund von Schäden entstehen können, die durch Auftragnehmer oder die Allgemeinheit verursacht werden.

Bei der Infrastrukturentwicklung in Verbindung mit privater Finanzierung würde sich der Versicherungsschutz auch auf finanzielle Risiken erstrecken, die durch Faktoren wie verzögerte Fertigstellung eines Projekts (infolge von Sachschäden) oder Fehler und Unterlassungen im Zusammenhang mit Dienstleistungen im Kontext der Entwicklung entstehen.

Innovative Versicherungslösungen wurden entwickelt, um eine Vielzahl von Risiken abzudecken – von Regen- und Temperaturschwankungen (Unwetterversicherung) bis hin zur Absicherung von Ausfällen von Subunternehmern. Da die Risikoverteilung für ein bestimmtes Projekt sehr unterschiedlich sein kann, ist es wichtig, einen Risikoberater wie Marsh für das individuelle Risikomanagement hinzuzuziehen.

Große Infrastrukturprojekte, die langfristig für die Gesellschaft enorm wertvoll sind, sind bekannt dafür, Probleme verursachen zu können. Verzögerungen aufgrund unvorhergesehener Ereignisse wie Lieferkettenprobleme, längere Schlechtwetterphasen, Arbeitskämpfe oder Meinungsverschiedenheiten der Projektbeteiligten bei wichtigen Entscheidungen können Steuerzahler und Privatanleger letztendlich viel Geld kosten.

Obwohl einige dieser Risiken, wie z. B. Meinungsverschiedenheiten von Projektbeteiligten, nicht im Voraus angegangen werden können, ist es möglich, andere in gewisser Weise durch eine Risikomanagementplanung zu mindern. Berater für das Risikomanagement können Unternehmen bei Infrastruktur-Bauvorhaben schon im Vorfeld bei der Strategieentwicklung unterstützen, um sie vor häufigen Problemen zu schützen und zugleich bei Ansprüchen und bei der Schadensbehebung im Problemfall unterstützend eingreifen zu können.

Ihr Kontakt

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Markus Reiner

Leiter München

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