Schifffahrt & Reedereien

Allgemeine Unsicherheit und sich verändernde Umstände stellen in den Bereichen maritime Finanzierung, Schiffbau, Schifffahrt, Häfen und Terminals sowie Fracht und Logistik nicht nur neue Herausforderungen, sondern auch Wachstumschancen dar.

Die Schifffahrts- und Logistikbranche ist von der großen globalen Unsicherheit, die heute herrscht, keineswegs ausgenommen. Höhere Umweltstandards und mehr brancheninterne Bestimmungen in Verbindung mit technologischen Fortschritten und der Nutzung von Big Data beschleunigen die Risikogeschwindigkeit und -konvergenz. Neuartige und unerwartete Risiken wie Pandemien, Störungen von Lieferketten, Cyber-Bedrohungen und Produktionsstaus aufgrund von globalen Verzögerungen tragen zusätzlich zu den Herausforderungen bei, die Schifffahrts- und Logistikunternehmen bewältigen müssen.

Aufgrund dieser sich verändernden globalen Landschaft müssen Schiffseigner und -betreiber, Hafen- und Terminalmanager sowie Fracht- und Logistikunternehmen in der Lage sein, sich schnell anzupassen. Zudem müssen sich diese Unternehmen auch mit der heftigen Reaktion der Versicherungsmärkte auf Verluste arrangieren, die Preise in die Höhe treibt, Deckungen reduziert und die Schadensregulierung verkompliziert. 

Doch mit der richtigen Beratung, passenden Versicherungsprogrammen und Strategien für die Risikominimierung können Schifffahrts- und Logistikunternehmen geschickt durch die sich verändernde Risikolandschaft steuern, um Verluste und Verbindlichkeiten zu minimieren und zugleich Chancen für zukunftssicheres Wachstum und stärkere Widerstandsfähigkeit wahrzunehmen.

Wir verfügen über die Reichweite, den Umfang und die Marktpräsenz, um nahezu alle Risikoprobleme Ihres Unternehmens zu lösen.

650+

professionelle Seeleute

29

Länder mit lokalem Know-how von Marsh

4,7

Milliarden USD platzierte Prämien im Jahr 2020

Häufig gestellte allgemeine Fragen

Verlust von oder Schäden an Eigentum, das dem Versicherten gehört oder für das er zum Zeitpunkt des Verlusts oder der Schädigung Verantwortung trägt, gelten als der größte (und offensichtlichste) Risikobereich. Für Schiffe sind vor allem Brand- und Explosionsgefahr sowie sogenannte „Gefahren der See“ (beispielsweise auf Grund laufen, stranden, sinken oder kentern) eine Bedrohung. An einigen Standorten stellen auch Kriege, Streiks, Piraterie oder Eisschäden Risiken dar. Für Güter, die auf dem Seeweg transportiert werden, bestehen zusätzliche Transportrisiken in Form von Feuchtigkeit, Diebstahl oder Minderlieferung – allesamt häufige Schadensfälle. Neben physischen Verlusten können auch Verbindlichkeiten aus der Seeschifffahrt ein erhebliches Risiko sein.

Während viele Volkswirtschaften die Einschränkungen durch die Pandemie langsam überwunden haben, bleibt die Gesundheit der Hafenmitarbeiter und Besatzungen eine große Herausforderung. Neue Arbeitsabläufe, neue Technologien und Digitalisierung stellen weitere Herausforderungen dar, bieten aber auch Chancen. Überlastung und Umweltvorschriften müssen ebenfalls berücksichtigt werden.

Eine Transportversicherung sichert Sie in erster Linie gegen unabsichtlichen Verlust oder die Beschädigung von Gütern während des Transports ab. Sie kann jedoch erweitert werden, um auch vorübergehend einlagerte Güter während ihres gesamten Transports in der Lieferkette abzudecken. Eine Transportversicherung beinhaltet in der Regel auch eine zusätzliche Deckung für allgemeine Havarie- oder Bergungskosten, zu deren Zahlung der Frachteigner verpflichtet ist. 

Die Pandemie hat einen erhöhten Bedarf an Geschwindigkeit und Daten, verringerte Einkommen, Verspätungen in Häfen, Ladungsansammlungen, Gesundheitskrisen auf Schiffen und in Häfen sowie für veränderte Handelsmuster aufgrund globaler Gesundheitsvorkehrungen verursacht.

Das körperliche und geistige Wohlbefinden der Seefahrer hat für die Seefahrtsgemeinschaft mehr denn je oberste Priorität. Erst kürzlich wurde zum Schutz und zur Förderung der Sicherheit und Gesundheit der Seeleute die Neptune Declaration veröffentlicht. Viele Seefahrer saßen länger auf ihren Schiffen fest als laut Arbeitsvertrag vorgesehen, was tiefgreifende Risiken für ihre Sicherheit und ihr emotionales Wohlbefinden mit sich brachte. Marsh hat zusammen mit mehr als 800 Organisationen die Neptune Declaration unterzeichnet und sich damit dazu verpflichtet, die Lebens- und Arbeitsbedingungen für diese unverzichtbaren Arbeitskräfte zu verbessern.

Ihr Kontakt

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Michael Arndt

Leiter Branchenteam Marine

  • Germany