Thomas Droberg
Head of CYRIS
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Germany
Europas Cyber-Schadenlandschaft im Jahr 2025 spiegelte überwiegend die Themen wider, die Marsh weltweit beobachtet hat: zunehmende Datenschutzrisiken, sich weiterentwickelnde Erpressungstaktiken, kaskadierende Auswirkungen über Drittanbieter und Lieferketten hinweg sowie zunehmend ausgefeilte Social-Engineering-Angriffe, die oft durch KI unterstützt werden. Europa wies jedoch regionsspezifische Merkmale bei Cyber-Schäden auf: mehr Datenschutzthemen bei Schadenfällen, hohe Ansprüche an die Meldung von Vorfällen im regulatorischen Umfeld (wie NIS2 und DSGVO) sowie eine Verschiebung bei den betroffenen Branchen. Das produzierende Gewerbe sowie die Lebensmittel- und Getränkeindustrie wiesen die meisten Schadenmeldungen auf.
Die Erfahrung mit Cyber-Schäden in Europa 2025 macht die Bedeutung von Vorbereitung, funktionsübergreifender Koordination und einer angemessenen Gestaltung des Versicherungsprogramms deutlich. Unternehmen, die diese Strategien verfolgen, sind besser aufgestellt, um zukünftige Cyber-Ereignisse und neue Risiken resilienter zu bewältigen und die Auswirkungen von Schäden zu reduzieren.
Europa verzeichnete 2025 im Vergleich zu 2024 einen deutlichen Rückgang bei den Schadenmeldungen. Dies spiegelt den globalen Trend der vergangenen Jahre wider. Hierzu trug die Reduktion von Großschadenereignissen, wie dem Ausfall des CrowdStrike-Software-Updates im Jahr 2024, sowie Verbesserungen der Cyber-Abwehrmaßnahmen bei.
Deutschland bildete eine Ausnahme vom regionalen Abwärtstrend, denn die Meldungen nahmen hier im Jahresvergleich um 22 % zu. Wir führen den Anstieg auf eine Fokussierung der Angreifergruppen auf deutsche Unternehmen sowie eine veränderte Meldepraxis bei Schadenfällen (Anstieg vorsorglicher Meldungen im Rahmen der Police) zurück.
NIS2 bringt strengere Anforderungen an die Meldung von Sicherheitsvorfällen sowie an die Widerstandsfähigkeit für als wesentlich oder wichtig eingestufte Unternehmen mit sich. Zu den Kernelementen gehören:
Unternehmen sollten sicherstellen, dass ihre Incident-Response-Playbooks die NIS2-Vorgaben für Meldefristen und Meldeinhalte abbilden und Verantwortlichkeiten für Meldungen festlegen, zudem sollten sie regelmäßig eine grenzüberschreitende Koordination üben.
Das Cyber-Schadenbild in Europa aus 2025 spiegelt die zentralen globalen Treiber wider – Datenschutz, Erpressung, Abhängigkeit von Dritten und ausgefeiltes Social Engineering – mit einem regionalen Schwerpunkt auf Datenschutz und regulatorischer Meldepflicht. Obwohl die Anzahl der Meldungen zurückging, blieb die Schwere der Schäden ein Thema.
Große Cyber-Vorfälle im Jahr 2025 heben die Bedeutung von Vorbereitung, funktionsübergreifender Koordination und einer passenden Gestaltung von Versicherungsprogrammen hervor, die auf neu entstehende Schadentypen abgestimmt sind. Durch solche Maßnahmen können Unternehmen Cyber-Vorfälle besser bewältigen und die Auswirkungen von Schäden verringern.
Das Cyber-Schadenbild in Europa aus 2025 spiegelt die zentralen globalen Treiber wider – Datenschutz, Erpressung, Abhängigkeit von Dritten und ausgefeilte Social-Engineering-Angriffe – wobei der regionale Schwerpunkt auf Datenschutz und regulatorischer Meldepflicht liegt. Während die Anzahl der Meldungen zurückging, blieb die Schadensschwere ein Thema, und eine kleine Zahl von Vorfällen mit hoher Auswirkung zeigt, wie wichtig die bereichsübergreifende Koordination und ein Versicherungsprogramm sind, das auf konsolidierte Risiken und neue Schadentypen abgestimmt ist.
Head of CYRIS
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Europe Head of Cyber
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Europe Cyber Incident Management Leader & Cyber Claims Co-Leader
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